DAC 6: Verschiebung der Meldefristen in anderen EU-Staaten

DAC 6: Verschiebung Meldefrist

Anders als Deutschland verschieben die meisten EU-Staaten die DAC 6 Meldefristen aufgrund der Covid-19 Situation.

DAC 6: Verschiebung der Meldefristen 

Die neuen Meldefristen starten mit einer 6-monatigen Verzögerung. Dies gibt Steuerpflichtigen und Intermediären mehr Zeit zur Erfüllung ihrer Meldefristen. Möglich war die Verschiebung aufgrund einer Änderung der DAC 6 Richtlinie.

Die neuen Meldefristen

Und dies sind die neuen Meldefristen:

  1. Beginn der ersten 30-Tage-Frist am 01.01.2021. Diese Termin gilt für Neugestaltungen, die seit dem 01.07.2020 meldepflichtig sind.
  2. Meldefrist für Alt-Gestaltungen, die zwischen dem 25.06.2018 und 30.06.2020 implementiert wurden:  28.02.2021
  3. Marktfähige Gestaltungen, erstmalige Meldung bis 30.04.2021

EU-Mitgliedsstaaten, die die neuen Fristen anwenden

DAC 6 verschoben Keine Verschiebung
Belgien Deutschland
Bulgarien Finnland
Dänemark Österreich *
Estland
Dänemark
Frankreich
Irland
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Niederlande
Polen
Portugal
Rumänien
Slowakei
Slovenien
Spanien
Schweden
Tschechien
Ungarn
Zypern
Großbritannien

 

Österreich: Aufgrund technischer Verzögerungen sind elektronische Übermittlungen der Meldung voraussichtlich erst zum  01.10.2020 möglich. Aus diesem Grund erlaubt Österreich eine entsprechende Verlängerung der Meldefrist. Bußgelder fallen nicht an. 
HIER  erhalten Sie weitere Informationen. 

Unser DAC 6 Onlinekurs

 Sie benötigen weitere Informationen zu den Meldepflichten für grenzüberschreitende Steuergestaltungen? Dann schauen Sie doch einmal rein in unseren DAC 6 Onlinekurs.

 

 

 

Bildnachweis: Hourglass and calendar@brian Jackson/stock.adobe.com